Mit den Erfahrungen der letzten Jahre aus Rumänien, Serbien und Kroatien, haben wir im Sommer 2011 Musiker aus Bosnien-Herzegowina eingeladen, um gemeinsam zu musizieren.
Seit Ende des bosnischen Bürgerkrieges 1995 leben 4,5 Millionen Menschen verschiedener Religionen in einem Staat zusammen. Zwar friedlich, jedoch auf Distanz. Das alltägliche Leben teilt sich nach wie vor in kroatisch, serbisch und bosnisch und ein übergreifendes Zusammengehörigkeitsgefühl existiert nicht. Der Westen schenkt der einstigen Urlaubsregion allerdings wenig Aufmerksamkeit und strenge Visabestimmungen ermöglichen es den wenigsten Bosniern andere europäische Länder kennenzulernen. Ausreichend Gründe für uns, diese musikalische und kulturelle Begegnung durchzuführen.
Wir luden unsere Gäste schon eine Woche bevor die gemeinsame Probenarbeit begann ein, um ihnen Deutschland und insbesondere Berlin zu zeigen. Unsere Konzert-Tour begann nach vielen Proben in Deutschland und führte uns anschließend durch Heimatstädte unserer Gäste in Bosnien. So waren wir dann die Gäste unserer Gäste. Mit jedem Tag wurden die Bosnier ein wichtigerer Teil unseres Orchesters.
Auf der folgenden Blogseite kann man das Projekt und die Reise nachverfolgen: http://stueba.blogspot.com/




